Tür 13

Heiligenfeste im Advent

Foto: pixabay
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In den Advent fallen einige Feste und Heiligen-Gedenktage. Die wichtigsten seien hier genannt:

 

Hl. Barbara (4. Dezember)

Am Fest der heiligen Barbara werden vielerorts Barbarazweige geschnitten, die dann zu Weihnachten blühen sollen. Dieser Brauch geht auf die im 3. Jhd. als Märtyrerin gestorbene Hl. Barbara zurück, die von ihrem heidnischen Vater in einen Turm gesperrt und später enthauptet wurde, weil sie ihrem christlichen Glauben nicht abschwor. Der Legende nach soll sich ein Kirchzweig in ihrem Gewand verfangen haben, den sie im Turm ins Wasser stellte und der dort zum Erblühen kam.

Hl. Nikolaus (6. Dezember)

Der Hl. Nikolaus ist wohl einer der populärsten Heilgengestalten. Vielerorts stellen Kinder über Nacht ihre Stiefel oder Teller heraus, um sie am folgenden Morgen gefüllt mit allerlei Süßem vorzufinden. Zurück geht dieser Brauch auf Nikolaus von Myra, der der Überlieferung nach im 3. Jhd. in der gleichnamigen kleinasiatischen Hafenstadt zunächst als Kaufmannsohn und dann als Bischof gewirkt haben soll. Seine in zahlreichen Legenden belegte Fürsorge für die Armen ist auch für uns Anstoß besonders im Advent ein Auge für die Bedürftigen unserer Tage zu haben.

Mariä Empfängnis (8. Dezember)

Das Marienfest steht in enger Beziehung zum Fest Mariä Geburt am 8. September, neun Monate später. Die vollständige (und kirchlich korrekte) Bezeichnung des Festes lautet: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Es stellt Maria als zukünftige Gottesmutter in den Mittelpunkt der Betrachtung. Ihre erwartungsfrohe Haltung soll auch uns in der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu ein Vorbild sein.

Hl. Luzia (13. Dezember)

In Schweden und anderen nordischen Ländern ist das Luciafest am 13. Dezember ein fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Brauchtums. Es ist geprägt vom Tragen weißer Gewänder und häuslichen Elementen wie traditionellem Gebäck und Gesang. Die vor allem in den skandinavischen Ländern verehrte `Lichtheilige´ und Märtyrerin passt sehr gut in unsere Adventszeit. Im frühen Christentum soll sie, um die Hände frei zu haben, der Überlieferung nach nachts mit einem Lichtkranz auf dem Kopf Bedürftigen Lebensmittel gebracht haben ... ein Anstoß auch für uns heute, die Armen nicht zu vergessen.


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