Tür 3

Katys süße Verführung / Eingekochtes & Co


Auf ein (Vor)Wort

Für mich und meine Familie ist es ein großer Genuss, das ganze Jahr über Selbstgemachtes zu essen.

 

Auf die Idee Marmeladen, Konfitüren, Gelees und Cremes einzukochen beziehungsweise Liköre, Zucker- und Honigkreationen herzustellen, bin ich aus unterschiedlichen Gründen gekommen. Zum einen bot es sich an, den Ertrag der im eigenen Garten angepflanzten Obstbäumchen und Kräuter auf diese Art sinnvoll zu verarbeiten. Zum anderen sind die gekauften ‒ ich nenne sie mal allgemein Frühstücksaufstriche᾿ ‒ sehr süß und das ist nicht mein Geschmack. Ich mag es lieber, wenn die Frucht dominant ist. Oftmals stehen unaussprechliche Wörter auf den Etiketten, womit ich nichts anfangen kann. Natürlich könnte ich sie im Internet recherchieren, vorausgesetzt ich merke sie mir, bis ich zu Hause angekommen bin. Doch das ist mir zu anstrengend, zumal ich eh alles bis zum nächsten Einkauf wieder vergessen habe. Ich möchte ganz unkompliziert wissen, was in meinen Lebensmitteln enthalten ist. Und hierfür eignet sich das Selbsteinkochen ausgezeichnet, wobei mit etwas Kreativität ausgefallene Rezepte entstehen können.

 

Ein weiterer Vorteil des Selbermachens ist, ich kann nicht nur den Zuckergehalt auf meine Bedürfnisse abstimmen, sondern ebenfalls Reste᾿ optimal verarbeiten. In meinem Fall bedeuten Reste᾿ zum großen Teil alkoholische Getränke, die mir im Originalzustand nicht, aber in Kombination mit bestimmten Früchten hervorragend schmecken.

 

In diesem Zusammenhang fällt mir meine Schwägerin ein. Wie in den meisten Fällen ist es auch in unserer Familie üblich, sich an Geburtstagen nur eine Kleinigkeit zu schenken. Ich nehme solche Gelegenheiten gerne als Anlass, meinen neusten selbstgemachten Frühstücksaufstrich zu verschenken. In diesem Fall schenkte ich meiner Schwägerin Erdbeere-Campari-Konfitüre. Ihr hat die Konfitüre so gut geschmeckt, dass ich in den darauffolgenden Jahren zu meinem Geburtstag statt der obligatorischen Blumen nur noch Alkohol von ihr bekam. Natürlich war mir von der ersten Flasche an bewusst, was sie damit bezweckte. Doch dank ihrer Geschenke entstanden vielfältige Kreationen, die ich in diesem Büchlein gerne mir Ihnen teilen möchte.

© Katy Buchholz



Köstliche saisonale Früchte im Glas haltbar machen – was unsere Großmütter einst jeden Sommer praktizierten, liegt wieder voll im Trend. Stimmen Sie mir zu?


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