+++ Blog +++

Auf ihrem Blog berichtet die Schriftstellerin Katy Buchholz über die Themen: alles rund ums Buch / Gastartikel / nachgefragt / Privates / Schreibkurs u.v.m.


Schreibkurs ̶ Thema ...

Flyer mit Gedicht von der Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz vor einem weiblichen Körper und einem unruhigen Hintergrund
Foto: Peter Buchholz

Nachdem ich leider aus persönlichen Gründen aus dem Schreibkurs aussteigen musste, war ich überrascht, als mich Julia Vogel (Kursleiterin) fragte, ob ich für ihr neues Projekt einen Beitrag spenden möchte. Auf Nachfrage, worum es geht, erzählte sie vom 2. Druckgrafik-Festival mit dem Thema Bildstörung. Die Idee, den Schreibkurs miteinzubeziehen und die Beiträge in Form eines Flyers zu präsentieren, fand ich super. Dennoch war ich hin und hergerissen. Auf der einen Seite habe ich mich sehr über ihr Angebot gefreut. Auf der anderen Seite war ich mir nicht sicher, ob mir zu diesem Thema etwas einfallen würde. Da ich aber bis zur Abgabe meines Beitrages noch ein paar Monate Zeit hatte, widmete ich mich wieder einem meiner eigenen Projekte.

Die Zeit verging und Julias Auftrag rutschte auf der ToDo-Liste immer weiter nach unten. Bis ... ja bis sie, mitteilte, dass sie am Layout vom Flyer arbeitet und nur auf meinen Beitrag wartet, um ihn mit einarbeiten zu können.

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Wie wichtig sind Betaleser?

aufgeklapptes Buch mit einer Brille und Stift
Foto: Katy Buchholz

Diese Frage kann jeder Autor und jede Autorin nur selber für sich beantworten. Für mich steht zweifelsfrei fest, dass ich weder auf Betaleser verzichten will, noch kann.

Warum?

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Gute Vorsätze 2017

Im Adventskalender von 2016 hinter dem Türchen Nr. 23 hatte ich mit Ihnen über das Thema gute Vorsätze diskutiert.

Dies waren die am Häufigsten genannten guten Vorsätze:

  •  mehr Zeit für sich selbst
  • mehr Bewegung / Sport
  • mehr Zeit für Freunde / Familie
  • Stress vermeiden oder abbauen
  • gesünder ernähren
  • abnehmen
  • weniger Alkohol trinken
  • weniger fernsehen
  • sparsamer sein
  • Rauchen aufgeben
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Einladung zum Schreibkurs

Auf dem Tisch der Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz befinden sich ein beschriebenes Blatt Papier, ein Stift mit Holzgriff und eine Brille.
Foto: Katy Buchholz

Im November wurde ich von meiner lieben Autorenkollegin Julia Vogel  ̶  die hauptberuflich eine Kurswerkstatt für handwerkliche Druckkunst und kreatives Gestalten betreibt  ̶  gefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einem ihrer Schreibkurse teilzunehmen. Ich freute ich mich und nahm die Einladung an.

Nun hatte ich absolut keine Ahnung, was auf mich zukommen sollte. Als ich nachfragte, erklärte mir Julia, dass es eine kleine Gruppe in einer lockeren Runde sei. Aber, vorab jeder eine Hausaufgabe (in Form einer Kurzgeschichte) zu erledigen hätte.

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Schreibblockade 2. Teil

Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz sitzt vor dem Computer und ist verzweifelt, weil sie eine Schreibblockade hat.
Foto:Peter Buchholz / Collage: Katy Buchholz

Im letzten Monat hatte ich eine Umfrage zum Thema Schreibblockade  ̶  wie gehe ich damit um? gestartet.

Der Blogartikel kam so gut an, dass ich mich zu einem 2. Teil entschloss. Erneut klopfte ich bei lieben Freunden und Bekannten an, ob sie Zeit und Lust haben. Fünf weitere Autor/innen und Bloggerinnen haben sich bereit erklärt, meine Fragen zu beantworten.

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Damit war doch zu rechnen, oder?

Ein Engel aus Stein.
Foto: Katy Buchholz

Vielleicht reagiere ich überempfindlich. Aber wenn jemand aus meiner Verwandtschaft stirbt, dann finde ich Bemerkungen wie: »Damit war doch zu rechnen, oder«, »Das war vorhersehbar« und »Das Leben geht weiter«, mehr als unpassend.

Natürlich habe ich mich mit den Krankheiten und Schlaganfällen meines Opas, Schwiegervaters und meiner Oma ausführlich auseinandergesetzt. Aber ...

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Schreibblockade - wie gehe ich damit um?

Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz sitzt vor dem Computer und ist verzweifelt, weil sie eine Schreibblockade hat.
Fotos: Peter Buchholz / Collage: Katy Buchholz

Was eine Schreibblockade ist, brauche ich eigentlich nicht erklären. Die Erklärung steckt im Wort selbst  ̶  etwas Schreiben zu wollen, aber nicht zu können. Entweder fällt mir kein Thema ein oder ich finde einfach nicht die passenden Worte, um meine Gedanken aufs Papier zu bringen.

 

Da es anderen Schreiberlingen ähnlich ergeht, habe ich mich einmal umgehört. 5 liebe Blogger- und Autorenkollegen/innen waren bereit, mir meine Fragen zu beantworten.

 


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(K)ein Kompromiss?

Wegweiser mit der Aufschrift Hoffnung und Verzweiflung
Foto: pixa bay

Jeder Mensch hat Träume. Sie umsetzen zu können, ist mit das Schönste, was es gibt. Aber nicht immer meint das Schicksal es gut mit uns. Der ein oder andere Traum platzt dann wie eine Seifenblase. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

In meinem Fall hielt mir die Gesundheit ein großes Stoppschild vor die Nase.

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Mein erster Gastbeitrag

Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz versteckt sich hinter einem Baum
Foto: Lisa-Sophie Buchholz

Liebe Katy, ich weiß nicht, ob Du gerade in Blog-Stimmung bist, aber ich habe gerade einen fertig geschrieben. Möchtest Du vielleicht einen Gastbeitrag für meine Homepage schreiben?, wurde ich neulich von meinem Autorenkollegen Sebastian Görlitzer gefragt. Je nachdem wie Du Zeit hast natürlich.

Ohne darüber nachzudenken antwortete ich ihm: Herzlichen Dank fürs Angebot. Ich schreibe gerne einen Gastbeitrag für deinen Blog, wenn du mir sagst, über welches Thema du ihn gerne hättest.

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Vertrauen: ja oder nein?

In meinem Blogartikel Selbstzweifel habe ich Ihnen schon einen Einblick gegeben, wie es manchmal in mir aussieht. Heute möchte ich einen Schritt weitergehen und mich mit dem Thema Vertrauen beschäftigen.

Da ich niemandem auf die Füße treten möchte, werde ich versuchen, so neutral wie möglich über das Thema zu schreiben.

Kinder auf einer Hängebrücke
Foto: Katy Buchholz
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Selbstzweifel

alte Waage mit Gewichten
Foto: Heidi Stolle

Wie die meisten Menschen habe auch ich hin und wieder Selbstzweifel.

Was bedeutet das?

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Woher nimmst du deine Ideen?

Ich wurde schon oft gefragt, woher ich meine vielen Ideen nehme. Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Sie überfallen mich meistens von einer Sekunde auf die andere. Dagegen bin ich völlig machtlos. Wie so oft bringen diese spontanen Einfälle nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile mit sich.

Viele Ideen bedeuten für mich, dass ich mich in unterschiedlichen Rubriken kreativ austoben kann. Leider musste ich oft feststellen, dass mir diese im Weg standen, wenn ich mich für eine einzige Sache entscheiden sollte. Gedanken wie: Nehme ich dies? Oder das? Aber jenes ist auch nicht schlecht ..., geht mir dann durch den Kopf.

Um der Sache Herr zu werden, lege ich mir auf meinem Computer Ordner, wie:

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Eine ungewollte Blogpause

Schreibtisch der Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz mit einem zugeklappten Laptop. Darauf liegen eine Brille und ein Stift.
Foto: Katy Buchholz

 Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich so etwas Privates überhaupt veröffentlichen soll. Da das Thema aber allgegenwärtig ist, bin ich über meinen Schatten gesprungen. Schließlich kann sich in den Köpfen nur dann eine Veränderung stattfinden, wenn einer den Anfang macht. Wenn meine Geschichte nur eine Frau dazu bewegt, fortan mehr auf ihren Körper zu achten und regelmäßiger zu den Vorsorgeuntersuchungen geht, dann habe ich mein Ziel erreicht.


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Ein Blick hinter die Kulissen

Computerbildschirm mit einem Manuskriptauschnitt der Delmenhorster Schriftstellerin Katy Buchholz
Foto: Katy Buchholz

 

Am Anfang habe ich eine Grundidee / einen Leitfaden. D.h., ich weiß in groben Zügen, wie der Krimi später (inhaltlich) aussehen soll.

 

Aus dieser Grundidee entsteht der Arbeitstitel  ̶  welcher sich im Laufe der Zeit ändern kann, weil die Geschichte plötzlich eine unerwartete Wende nimmt.


Einige von Ihnen fragen sich sicher: Was ist ein Arbeitstitel?

Der Arbeitstitel bezeichnet oft nur den Probehaft vergebenen Titel eines Werkes. Meistens entspricht er nicht dem Titel, mit dem z. B. das Buch oder der Film am Ende vermarktet wird.

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eigentlich

vier Brillen, eine davon ist kaputt
Foto: Katy Buchholz

Die meisten von uns benutzen das Wort eigentlich mindestens ein Mal am Tag. Einige sogar in jedem zweiten oder dritten Satz.Dabei ist ihnen gar nicht bewusst, dass das in Sätzen eingebaute Wort eigentlich oft ein großes aber mit sich zieht.

zum Beispiel:

Ich wollte heute eigentlich aufräumen.


Aber ich war zu faul.


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Ist meine Ordnung auch deine Ordnung?

ein unordentlicher Schreibtisch
Foto: Katy Buchholz

Diese Frage kann ich eindeutig mit Nein beantworten, denn für jeden Menschen bedeutet sie etwas anderes. Was für Person A ordentlich ist, kann in den Augen von Person B das absolute Chaos sein.

 

Ordnung ist das halbe Leben - woraus mag die andere Hälfte bestehen?

© Heinrich Böll (dt. Schriftsteller, 1917-85)

Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinne, doch Ordnung lehrt euch, Zeit gewinne.

© Johann Wolfgang von Goethe (dt. Dichter, 1749-1832)

Äußere Ordnung ist oft nur der verzweifelte Versuch, mit der großen inneren Unordnung fertig zu werden.

© Albert Camus (frz. Erzähler und Dramatiker, 1913-60)


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Der innere Schweinehund

Was ist ein innerer Schweinehund?

 

 Jeder von uns kennt ihn. Als inneren Schweinehund wird die Willensschwäche bezeichnet, die uns daran hindert, unangenehme Tätigkeiten auszuführen. Für die Erledigung einer bestimmten Aufgabe (z.B. Sport) wird sehr viel Selbstdisziplin benötigt. Um zu verdeutlichen, welche Anstrengung dahinter sitzt, wird meistens davon geredet, dass der innere Schweinehund überwunden werden muss.

Schweinehund
Bild: Marijke Vogt


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